"Im Übrigen meine ich
Möge uns der Herr weiterhin
Zu den Brunnen des Erbarmens führen
Zu den Gärten der Geduld
Und uns mit Großzügigkeitsgirlanden
Schmücken
Er möge uns weiterhin lehren
Das Kreuz als Krone zu tragen
Und darin nicht unsicher zu werden
Soll doch seine Liebe unsere Liebe sein
Er möge wie es auskommt in unser Herz eindringen
Um uns mit seinen Gedankengängen
Zu erfrischen
Uns auf Wege zu führen
Die wir bisher nicht betreten haben
Aus Angst und Unwissenheit darüber
Dass der Herr uns nämlich aufrechten Ganges
Fröhlich sehen will
Weil wir es dürfen
Und nicht nur dürfen sondern auch müssen
Wir müssen endlich damit beginnen
Das Zaghafte und Unterwürfige abzuschütteln
Denn wir sind Kinder Gottes: Gottes Kinder
Und jeder soll es sehen und ganz erstaunt sein
Dass Gottes Kinder so leicht und fröhlich sein können
Und sagen: Donnerwetter
Jeder soll es sehen und jeder soll nach Hause laufen
Und sagen: Er habe Gottes Kinder gesehen
Und die seien ungebrochen freundlichen
Und heiter gewesen
Weil die Zukunft Jesus heiße
Und weil die Liebe alles überwindet
Und Himmel und Erde eins wären
Und Leben und Tod sich vermählen
Und der Mensch ein neuer Mensch werde
Durch Jesus Christus"

| Hanns Dieter Hüsch |

 Künstlerin: Daniela Streißnig

WORUM ES GEHT...


Ein bedenkenswerter Beitrag, ein lesenswertes Buch des Neurobiologen Gerald Hüther
‚Unsere Würde zu entdecken, also das zutiefst Menschliche in uns, ist die zentrale Aufgabe im 21. Jahrhundert‘
‚Wir alle wollen in Würde sterben, aber sollten wir nicht erst einmal in Würde leben?‘

 

 

 

Mit einigen Sätzen von Ruth Kistenich (Prisca Team) wünschen wir euch all das, was ihr euch selber für diesen Sommer wünscht.

Es gehört zu den Dingen, die ich wirklich schlecht kann - und das ist wahrscheinlich noch schön geredet. Also gut, ich versuche es noch ehrlicher:
Es gehört zu den Dingen, die ich schlicht und einfach nicht kann: Ruhe geben!
Immer fällt mir ein neues Projekt ein, wenn das letzte fertig ist. So sehr mich das letzte auch gestresst hat, ich beginne gleich ein neues. Also hab ich beschlossen, mich selbst auszutrixen: Mein neues Projekt heißt "Ruhen lernen".
Das wird echt schwierig werden. Ein echter Sommerchallenge!
Inspirieren hab ich mich dafür von einem Bibeltext lassen, der selten im Zentrum steht. Unmittelbar danach kommt die Speisung der 5000 und darauf legen wir meistens unsere Gedanken. Hier die Verse aus dem Markusevangelium (6,30 - 32):

Die Apostel kamen wieder bei Jesus zusammen und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte Jesus zu ihnen:
»Kommt, wir gehen an einen einsamen Ort, wo wir allein sindund wo ihr euch ein wenig ausruhen könnt.«
Denn es war ein ständiges Kommen und Gehen, sodass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden.
Sie fuhren also mit einem Boot an einen einsamen Ort, um allein zu sein.
Jesus hat sich oft für Stille und Ruhe zurückgezogen. Sicher hat er in den Zeiten auch gebetet, aber ich leg mir keine neue Last auf, dass ich mehr beten soll. Ich möchte lernen zur Ruhe zu kommen, still werden, ausruhen, einen Feierabend machen, abschalten ohne etwas einzuschalten, die Gedanken fliegen lassen, den Kopf lüften, das Leben einatmen, die Füße rauflegen, die Sonne genießen, ... und ich werde den Sommer dafür nützen!   

| Ruth Kistenich, Juni 2018 |

 

Ich bin in dieser Vorbereitungszeit voller Erwartung und stillem Hören, was der Schöpfer für uns bereit hat.
‚Die erste Schönheit’ fasziniert mich!
Sie klingt unbekannt und geheimnisvoll.

ER hat sie geschaffen und ER lädt dich ein, dich neu auf die Suche nach IHM und dieser ersten Schönheit zu machen.
Ich hoffe und bete, dass ich dich bei PRSICA 2018 kennenlernen darf!

ER freut sich, wenn wir gemeinsam bereit sind, die Musik des Himmels
zu hören, und lernen wollen danach zu tanzen!

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"Das ganze Kind hat so viele Fehler. Die Geschichte einer Entscheidung aus Liebe"
Neuerscheinung von Spiegel-Autorin Sandra Schulz

 

Im August ist ein sehr lesenswertes, ehrliches Buch von Spiegel-Autorin Sandra Schulz erschienen. Sie beschreibt darin ihre eigene Entscheidungsfindung nachdem ihr ungeborenes Kind im 4. Monat mit Trisomie 21 und später auch mit anderen medizinischen Befunden diagnostiziert wurde. Der Titel des Buches geht auf die Aussage eines Arztes zu Beginn der Schwangerschaft zurück, als einige Ergebnisse der pränataldiagnostischen Untersuchungen da waren.

Sandra Schulz beschreibt in diesem Buch in chronologischer Folge ihrer Schwangerschaft sehr ehrlich ihre Gedanken, Gefühle und Fragen im Verlauf der Schwangerschaft und auch danach, sowie die Reaktionen und Ratschläge von Freunden, Familie und Ärzten. 

Das Buch ist als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen: Link 
Ausschnitte aus dem Buch sind auch im Spiegel (Printausgabe Nr. 35/26.08.2017) sowie auf Spiegel Online erschienen.