Ich bin in dieser Vorbereitungszeit voller Erwartung und stillem Hören, was der Schöpfer für uns bereit hat.
‚Die erste Schönheit’ fasziniert mich!
Sie klingt unbekannt und geheimnisvoll.

ER hat sie geschaffen und ER lädt dich ein, dich neu auf die Suche nach IHM und dieser ersten Schönheit zu machen.
Ich hoffe und bete, dass ich dich bei PRSICA 2018 kennenlernen darf!

ER freut sich, wenn wir gemeinsam bereit sind, die Musik des Himmels
zu hören, und lernen wollen danach zu tanzen!

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"Das ganze Kind hat so viele Fehler. Die Geschichte einer Entscheidung aus Liebe"
Neuerscheinung von Spiegel-Autorin Sandra Schulz

 

Im August ist ein sehr lesenswertes, ehrliches Buch von Spiegel-Autorin Sandra Schulz erschienen. Sie beschreibt darin ihre eigene Entscheidungsfindung nachdem ihr ungeborenes Kind im 4. Monat mit Trisomie 21 und später auch mit anderen medizinischen Befunden diagnostiziert wurde. Der Titel des Buches geht auf die Aussage eines Arztes zu Beginn der Schwangerschaft zurück, als einige Ergebnisse der pränataldiagnostischen Untersuchungen da waren.

Sandra Schulz beschreibt in diesem Buch in chronologischer Folge ihrer Schwangerschaft sehr ehrlich ihre Gedanken, Gefühle und Fragen im Verlauf der Schwangerschaft und auch danach, sowie die Reaktionen und Ratschläge von Freunden, Familie und Ärzten. 

Das Buch ist als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen: Link 
Ausschnitte aus dem Buch sind auch im Spiegel (Printausgabe Nr. 35/26.08.2017) sowie auf Spiegel Online erschienen.


 
Seit 45 Jahren wird am 5. Juni der WELTUMWELTTAG oder der 'Internationale Tag der Umwelt' gefeiert. Zum ersten Mal erhielt der Aktionstag im Jahr 2017 ein Google Doodle. Das bunte Logo wird dabei in Grün getaucht und der Buchstabe "l" mit zwei Blättern verziert. Wunderbar! Jährlich beteiligen sich rund 150 Staaten an dem Aktionstag.  
Jedes Jahr hat der Weltumwelttag ein neues Thema und wird in einem anderen Land veranstaltet. 2017 ist Kanada an der Reihe und das Motto des Tages lautet: "Connecting People to Nature - in the city and on the land, from the poles to the equator" ('Menschen mit der Natur verbinden - in der Stadt und auf dem Land, von den Polen bis zum Äquator').
 
PRISCA 2018 wird thematisch Gottes Schöpfung im Auge haben. Wie schön, dass Alice Tlustos als Referentin dabei sein kann. Und da passt es großartig dazu, dass 'per Zufall' heute am 5. JUNI der 'Prisca Flyer 2018' online gestellt wurde. Und dies alles zusammen hat mindestens diesen Prisca Impuls verdient :) Und weil es dazu passt, wieder einmal Susanne Niemeyer (www.freudenwort.de)
 
Erinner' dich Ich stelle mir das so vor: Als Gott fertig war mit der Welt, als alle Blumen, Goldkarpfen, Täler und Windmühlen an ihrem Platz waren, zog er sich ein bisschen zurück, damit der Mensch Raum zum Leben hatte. Gott wollte schließlich nicht aufdringlich sein. Er hatte alles schön gemacht zu seiner Zeit und die Uhr auf „ewig“ gestellt. Dann kam der Mensch. Er ging hinaus in die Welt, genoss Butterblumen und Pingpongspiel, lobte das Blau des Himmels und die Erfindung der Liebe und gab sich allerlei Vergnügungen hin. Er baute Häuser, zündete Kaminfeuer an, komponierte Opern und strickte Pullover. Es gab so viele wunderbare Dinge zu tun, mehr als man in einem einzigen Leben je schaffen könnte. Gott freute sich darüber, zeigte es doch, dass er mit der Erschaffung der Welt genau richtig gelegen hatte. Irgendwann begann er sich allerdings zu fragen, ob er sie eventuell zu gut gemacht hatte. Der Mensch erinnerte sich nicht an ihn. Er war zu beschäftigt. Gott lag es fern, dem Menschen bösen Willen zu unterstellen. In gewisser Weise trug er ja selbst die Verantwortung dafür. Er hätte die Welt schließlich auch langweilig machen können. „Da müssen wir nachbessern“, murmelte Gott und stellte eine große Kiste auf die Erde. „Was ist das?“, fragte der Mensch. „Weiß nicht“, antwortete ein anderer. Sie umrundeten die Kiste und fanden einen Aufkleber. „Da steht ‚heilig’ drauf.“ Neugierig schauten sie hinein. In der Kiste war etwas, das aussah wie Goldstaub. „Voll schön! Davon nehme ich was mit!“ Die beiden stopften sich die Taschen voll und alle anderen taten es ihnen nach. Dann liefen sie nach Hause, erfreut über ihren wertvollen Fund. Aber ach! Als sie den Staub zuhause hervorholten wollten, reichte ein Hauch, und er verteilte sich in alle Himmelsrichtungen. Das Heilige verschwand. Niemand konnte es festhalten. Der Mensch war enttäuscht. Er murrte. Eine so schöne Sache, kaum hatte man sie, schon war sie wieder entfleucht? Das nahm der Mensch übel. Frustrationstoleranz war noch nie seine Stärke. Doch schon bald entdeckte die erste ein Glänzen. Dann der zweite. Man brauchte nur aufmerksam zu schauen, dann war es da: Es lag in der Stunde des Schlafs. In einem Lied. Es fand sich in dem Moment des Wiedersehens. Es lag auf einem alten Bild. Auf dem Gesicht eines Krankenpflegers. Man konnte es entdecken in einem einzelnen Wort. In einer Erinnerung. Im Schweigen einer Landschaft. Beim Teilen von Brot. Manchmal war es da, wenn alles passte. Und manchmal, wenn man am wenigsten damit rechnete. Es erhellte die Sonne. Und es brachte ein Glimmen in die Dunkelheit. Jeder konnte es an einem anderen Ort finden, in einem anderen Moment, sogar in einer anderen Sache. Aber immer war es, als würde sich für eine Millisekunde der Himmel öffnen. Es hob den Mensch über den Alltag hinaus. Überall konnte es aufblitzen und überall konnte es erinnern: Hier ist Gott.

Monika Faes

Obfrau Arbeitsforum 'Prisca – Frauen in Verantwortung'

 

Ein tiefer Brunnen

nach Joh 4,1 ff

Also, um es gleich auf den Punkt zu bringen: ich mag die Juden nicht!
Diese komischen Pharisäer, Römerlieblinge, Eiferer, selbstgerechten Besserwisser da in Jerusalem. Überhaupt Jerusalem! Was haben die schon groß, was wir hier nicht auch hätten? Was, frage ich? Das habe ich meinem Gerschon auch schon immer gesagt. Oder war es Eliezer? Was haben die nur, Eliezer, habe ich gesagt. Unser Garizim ist höher und deshalb bestimmt heiliger als der Moriahügel oder Zionsbuckel dort. Und einen hübschen Tempel hatten wir auch!

Weiterlesen: Prisca Impuls Juli 2016

Ein steiniger Weg

nach Joh. 8,2 ff

Nur zu, fragen sie mich ruhig. Ich werde das oft gefragt. Und die Antwort ist: ja, ich habe ihnen vergeben! Allen! Den radikalen Jungen genauso wie den etwas vernünftigeren Alten.

Eigentlich hätte ich ihnen allen am liebsten die Augen ausgekratzt und sie alle angespuckt, wie sie mich so voller geheucheltem Zorn und scheinheiliger Entrüstung durch die Straßen getrieben haben.
Aber wie hätte ich das noch tun können, nachdem ER mir vergeben hatte?
Sein Blick hat mich geheilt.
Er hat mich entwaffnet.
Hat mich...

Weiterlesen: Prisca Impuls Juni 2016