Mit einigen Sätzen von Ruth Kistenich (Prisca Team) wünschen wir euch all das, was ihr euch selber für diesen Sommer wünscht.

Es gehört zu den Dingen, die ich wirklich schlecht kann - und das ist wahrscheinlich noch schön geredet. Also gut, ich versuche es noch ehrlicher:
Es gehört zu den Dingen, die ich schlicht und einfach nicht kann: Ruhe geben!
Immer fällt mir ein neues Projekt ein, wenn das letzte fertig ist. So sehr mich das letzte auch gestresst hat, ich beginne gleich ein neues. Also hab ich beschlossen, mich selbst auszutrixen: Mein neues Projekt heißt "Ruhen lernen".
Das wird echt schwierig werden. Ein echter Sommerchallenge!
Inspirieren hab ich mich dafür von einem Bibeltext lassen, der selten im Zentrum steht. Unmittelbar danach kommt die Speisung der 5000 und darauf legen wir meistens unsere Gedanken. Hier die Verse aus dem Markusevangelium (6,30 - 32):

Die Apostel kamen wieder bei Jesus zusammen und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte Jesus zu ihnen:
»Kommt, wir gehen an einen einsamen Ort, wo wir allein sindund wo ihr euch ein wenig ausruhen könnt.«
Denn es war ein ständiges Kommen und Gehen, sodass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden.
Sie fuhren also mit einem Boot an einen einsamen Ort, um allein zu sein.
Jesus hat sich oft für Stille und Ruhe zurückgezogen. Sicher hat er in den Zeiten auch gebetet, aber ich leg mir keine neue Last auf, dass ich mehr beten soll. Ich möchte lernen zur Ruhe zu kommen, still werden, ausruhen, einen Feierabend machen, abschalten ohne etwas einzuschalten, die Gedanken fliegen lassen, den Kopf lüften, das Leben einatmen, die Füße rauflegen, die Sonne genießen, ... und ich werde den Sommer dafür nützen!   

| Ruth Kistenich, Juni 2018 |