Oleg Popov und das Licht

Der Zirkus ist überfüllt. Die Manege ist noch dunkel.
Ein Scheinwerfer geht an und wirft einen winzigen Fleck Licht in das Rund der Manege. Oleg Popov kommt aus dem Dunkel, weiter Mantel, zu grosse Schuhe, einen kleinen Koffer in der Hand. Er geht auf das kleine Fleckchen Licht zu, nimmt Platz und räkelt sich wohlig im Licht. Das Licht aber wandert weiter, und der Clown sitzt im Dunkel. Er steht auf, nimmt sein Köfferchen und läuft dem Licht nach. Wohlig streckt er sich darin aus, als sei es die wärmende Sonne. Aber wieder geht das Licht weiter. Der Clown hinterher.

Aber der Lichtfleck entweicht, und der Clown steht wieder in Dunkel und Kälte.

Er läuft dem Licht nach, und schliesslich beginnt er, es in seinem Köfferchen einzufangen. Es gelingt ihm. Aber nun ist es in der Manege wieder dunkel. Da öffnet der Clown seinen kleinen Koffer und schüttet das Licht in die Manege. Es wird taghell im Zirkus. Die Zuschauer klatschen Beifall. Die Vorstellung beginnt.

Oleg Popov, ein Mensch auf der Suche nach Licht, nach Wärme und Geborgenheit. Einer wie du und ich. Wir laufen dem Licht nach, möchten uns im Licht wohlig ausstrecken, aber dann ist es wieder weg. Was ist für uns bleibendes, wärmendes Licht geworden?

Was ist für uns Licht geworden, so dass wir es sogar an andere verschenken können? Weihnachten fordert uns heraus nach diesem Licht zu suchen. Es will gefunden werden. Wie das Kind in der Krippe.

Ein frohes, helles Fest wünscht euch allen das
Prisca Team

Der Klang
Vom unerhörten Sinn des Lebens

Matin Schleske, Kösel

Martin Schleske versteht auf wunderbare Weise den Leser in bildhafter Weise anzusprechen. Er benützt viele Bilder aus den Geigenbau, um geistliche und seelische Wahrheiten zu verdeutlichen.
Selbst wenn man kein Musikexperte ist, sprechen die Bilder und Gleichnisse an und willkürlich fragt man sich: Was hat das mit mir und meinem Leben zu tun? Wie ist das bei mir und was könnte es mir sagen?
Das Buch erfordert etwas Zeit, da man es sicher nicht in einem Atemzug durchlesen kann. Es braucht das Mitdenken und das Zeitlassen, aber es kann das persönliche Leben sehr bereichern.
Manchmal ist Schleskes Sprache sehr dicht, so dass man inne halten und darüber nachdenken muss.
Es empfiehlt sich sehr, ein eigenes Notizbuch zur Hand zu haben um Fragen, die wach werden, aufzuschreiben und festzuhalten.
Am Ende kommt der Gedanke auf: das möchte ich gleich noch einmal lesen!

Erhältllich bei CBZ

Esther Lieberknecht

der-klang

Kreiszieher, Kühn beten und Wunder erleben

Mark Batterson. SCM.R Brockhaus

„Kreiszieher" ist ein Buch, das zum Beten herausfordert und ermutigt. Eingerostetes Wissen über das Gebet wird hinterfragt und das persönliche Gebetsleben bekommt frischen Wind. Mark Batterson versteht es, bekannte Bibelsstellen, in einem neuen Licht des Gebetes zu sehen.
Immer wieder wurde beim Lesen des Buches der Wunsch wach, neue Gebetserfahrungen mit Gott zu machen. Es macht Lust zum Gebet. Fast automatisch fängt man ein Gebetstagebuch an und beginnt Zeiten des Gebetes in den persönlichen Tagesablauf einzubauen. Mir persönlich wurden meine Gebetszeiten zu kurz. Auch habe ich angefangen Mut zu haben, „groß" zu beten. Mich hat das Lesen des Buches ermutigt, mit einem Gebetskreis zu beginnen und Teile des Buches als Ermutigung mit den Teilnehmenden durchzuarbeiten. Ich bin gespannt auf die Wunder, die wir erleben werden.

Erhältlich bei CBZ

Esther Lieberknecht

kreiszieher