Haben sich einige von euch schon gefragt warum "Prisca" denn "Prisca" heißt und was die Hintergründe dafür sind?

Die liegt an zwei sehr interessante Persönlichkeiten mit dem Namen Prisca:

Zum einen:
die biblische Prisca, auf der sich der Name unseres Arbeitsforums bezieht.
Er steht für eine Frau aus der Apostelgeschichte. Prisca war eine enge Mitarbeiterin von Paulus und verheiratet mit Aquila. Sie war eine der ersten Christinnen und stand als Missionarin und Leiterin einer Hausgemeinde aktiv für ihren Glauben an Jesus Christus ein.

Zum anderen:
die Heilige Prisca.
Sie lebte im 1. Jahrhundert in Rom und soll bereits im jungen Alter von 13 Jahren gestorben sein. Eine legendarische Lebensbeschreibung sagt, dass sie unter Kaiser Claudius gefoltert und ermordert wurde. In einem Tempel sollte sie dem Gott Apollo opfern und ihrem Glauben absprechen. Mutvoll bekannte sie jedoch, dass Jesus Christus der einzig wahre Gott ist und blieb ihrer Überzeugung treu. Kaiser Claudius ließ sie daraufhin enthaupten.
In Abbildungen ist die heilige Prisca mit Palme und Schwert zu sehen oder mit 2 Löwen an ihrer Seite. Dies führt auf eine Legende zurück, die erzählt, dass sie Löwen zum Fraß vorgeworfen wurde, diese ihr aber nichts zu Leide taten, sondern sich friedlich an ihre Seite legten. Die Palme steht als Symbol für alle Märtyrerinnen. Das Schwert ist ein Symbol für ihre Enthauptung.
Vorbilder, wie die Heilige Prisca oder Prisca und Aquila können uns
helfen, unseren Glauben zu reflektieren. Wir dürfen uns durch sie motivieren lassen, Gott treu zu sein, ihm nachzufolgen.
Der Namenstag der Heiligen Prisca wird am 18. Jänner gefeiert.
Unsere Vision ist, dass an diesem Tag das Prisca Anliegen, Frauen zu stärken und zu ermutigen und damit auch zu vernetzen in ganz Österreich durch verschiedene Impulse verwirklicht wird.

Schon im vergangenen Jahr gab es an diesem Tag kleinere und größere „Prisca – Events" quer durch Österreich (siehe unten). Sind Ideen für euch dabei? Setzt ihr auch einen Impuls an diesem Tag zur Vernetzung von Frauen? Wir würden uns freuen! Auch über eure Berichte.

Angelika Steiner, im Namen des Prisca Teams


Andrea Plattner (Tirol):
Ich habe damals ein "Tagebuchtreffen" organisiert.
Die Idee kam von Katrin Trobisch. Zu Beginn habe ich ein paar Fragen gestellt und jeder der Frauen hat nach einer kurzen Vorstellungsrunde eine oder zwei Fragen schriftlich beantwortet. Die Antworten auf die Fragen wurden dann vorgelesen.
Die Frauen waren so begeistert, dass wir uns seither ca. alle 2 Monate wieder treffen.

Petra Netzer
(Oberösterreich):
Wir haben uns zu einem Gebetsabend getroffen.
Austausch bei Knabbereien und gemeinsames Gebet.
Das war´s!

Birgit Minichmayr (Oberösterreich):
Als Grundlage für den gemeinsamen
Abend mit den Frauen hab ich ein Buch genommen mit Ermutigungen.
Er gab mir Flügel, von Maria Prean.

Renate Oester (Niederösterreich):
Bei Frühstück & Bibel verbrachten wir eine wohltuende , ermutigende Zeit in einer Kleingruppe. Mose hat uns sehr inspiriert und Gottes Behutsamkeit und Fürsorglichkeit wieder neu vor Augen geführt. Obwohl Mose Gottes Herrlichkeit persönlich "schauen" wollte, durfte er nicht.....Gott selber hat ihn liebevoll in einen Felsspalt gestellt und mit seiner eigenen Hand bedeckt, bis er vorüber war. Gottes Schutz, und Vorsorge, sein Erbarmen über uns, gaben uns wertvolle Impulse für den Alltag.

Monika Faes, Esther Lieberknecht, Maria Italon, Renate Gyger, Angelika Steiner (Steiermark):
Gemeinsam haben wir einen Impulsabend zum Thema:
„Dem Leben ein zu Hause geben" gestaltet.
Klaviermusik, Zeit zum Gebet, Zeit sich Segnen zu lassen, persönlich mit Gott ins Gespräch zu kommen und vier Worte (hören/sich freuen/wahrnehmen/besinnen) haben uns dabei durch den Abend begleitet. Die Worte wurden jeweils durch ein Gedicht verdeutlicht.

 

Hier stellt sich die neue Prisca Sekretärin vor:

Sigrid Mitterhofer

Name: Sigrid Mitterhofer
Geb. 28.06.1980
Geb.-Ort: Schladming
Geschwister: 2 Brüder, 2 Schwestern
Familienstand: verheiratet, 1 Kind (10 Monate)
Beruf: Office Managerin (auf deutsch: Sekretärin)
Lieblingsschriftsteller: Joyce Meyer
Lieblingsbuch: Briefe an Gott - Letters to God von Patrick Doughtie und John Perry
Lieblingsmusik: Third Day
Hobbies: Reisen, mein Garten, Wandern, lesen
Lieblingstier: Elch :)
Lieblingsland: Kanada

sigrid_mitterhofer

 

Der Tag liegt vor mir
wie ein leeres Blatt Papier.
Einige Zeilen scheinen klar,
aber die Geschichte dieses Tages kann immer noch anders enden,
als ich es jetzt plane.
Der Tag liegt vor mir wie ein leeres Blatt Papier.
Ich möchte mit meinem Leben eine Geschichte schreiben,
die Leben schenkt, zu Recht hilft und Gutes bewirkt.
Der Tag liegt vor mir wie ein leeres Blatt Papier.
Lass mich dich entdecken, Gott, zwischen den Zeilen,
in den Worten der Güte und in der langen Geschichte deiner Treue.

Christina Brudereck

 

Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. Joh.16.33

„Vertraue mir auch an einem Tag, an dem die Dinge nicht so laufen, wie du es gern hättest.
Deine innere Ruhe – dein Friede in meiner Gegenwart – muss sich durch das, was um dich herum passiert, nicht erschüttern lassen. Obwohl du in dieser vergänglichen Welt lebst, ist dein Innerstes in der Ewigkeit verwurzelt und verankert. Wenn du das Gefühl hast, dass du unter Druck stehst, dann löse dich von dem Chaos um dich herum. Versuche nicht, in deiner kleinen Welt verzweifelt Ordnung und Kontrolle zu bewahren, sondern entspanne dich, und denke daran, dass äußere Umstände dem Frieden, den ich dir schenke nichts anhaben können.
Suche meine Nähe, und ich werde dir meine Gedanken offenbaren und die Augen öffnen, damit du die Dinge aus meiner Perspektive siehst. Deshalb sorge dich nicht und habe keine Angst. Der Friede, den ich dir schenke ist groß genug."

Aus: SarahYoung, Ich bin bei dir, 366 Liebesbriefe von Jesus

 

Von Antja Sabine Naegeli-Schrade:

Du bist ein Gott, der das Zerbrochene heilt.
Ich bitte dich, erfülle du mich mit dem Vertrauen,
dass du auch meiner Lebensgeschichte einen unverlierbaren Sinn verliehen hast.
Heile alles Enttäuschte, alles Erschreckte und Verwundete in den Tiefen meiner Seele.

Ein neuer Tag liegt vor mir.
Lass mich,
mein Gott,
die Möglichkeiten erkennen,
die mir heute geschenkt sind.
Nimm Besitz von meinen Gedanken,
von meinem Fühlen und Wollen,
dann wird dieser Tag fruchtbar sein.

Herr, mein Gott, es gibt Tage, an denen alles versandet ist:
die Freude, die Hoffnung, der Glaube, der Mut.
Es gibt Tage, an denen ich meine Lasten nicht mehr zu tragen vermag:
Meine Krankheit, meine Einsamkeit, meine ungelösten Fragen, mein Versagen.
Herr, mein Gott, lass mich an solchen Tagen erfahren,
dass ich nicht allein bin,
dass ich nicht durchhalten muss aus eigener Kraft,
dass du mitten in der Wüste einen Brunnen schenkst und meinen übergrossen Durst stillst.
Lass mich erfahren,
dass du alles hast und bist, dessen ich bedarf.
Lass mich glauben,
dass du meine Wüste in fruchtbares Land verwandeln kannst.

Manchmal träume ich, Herr, von einem neuen Herzen:
Ein Herz ersehne ich mir, das sich ganz an dich verliert.
Ein Herz, das für dich brennt und deinen Willen liebt.
Ein Herz voll Vertrauen.
Ein Herz, in dem Raum ist für die Leidenden.
Ein Herz, das sich nicht ängstlich einmauert,
sondern wagt,
seine Verwundbarkeit anzunehmen,
weil es aus deiner heilenden Liebe lebt.
Ein Herz, das mitten im Lärm deine Stimme erkennt,
in dem dein Lobpreis lebendig ist.
Lass mich nicht müde werden,
mein Gott,
ein solches Herz von dir zu erbitten.

Doris Götz, Journalistin aus Paraguay und Schwester der Referentin Lucy Bergen hat für ihren Radiosender ZP30 in Paraguay eine Sendung über das Arbeitsforum Prisca zusammengestellt. Die Interviews geben Einblicke in die Tagung und die Zielsetzung des Arbeitsforums.

Bericht über Prisca (mp3 Format - ca. 29 MB)