“Wenn Bücher Brücken bauen”

“Die zweite Meile”
Ein Leben mit Hoffnungskindern
von Georg Sporschill
(unter Amazon wäre auch ein Bild des Buches zu finden)
Verlag: Ueberreuter
ISBN-10: 9783800072118

22.Dezember 1989: Das Regime des rumänischen Diktators Nicolae Ceausescu ist vorbei. Erst nach und nach kommen die schrecklichen Bilder… …von Kinderheimen ans Tageslicht, in denen vor allem kranke und behinderte Kinder unter menschenunwürdigsten Bedingungen untergebracht waren.
28.Oktober 1991: Pater Georg Sporschill begibt sich nach Rumänien, ein Land, das schon bald seine zweite Heimat werden wird.
Empfangen wird Sporschill am Bahnhof von zahlreichen Kindern, die aus den Kanälen steigen, die Drogenlack schnüffeln, die betteln, die auf den Strich gehen. Sofort beginnt Sporschill mit seiner Aufgabe. Er sammelt Gelder, sucht Unterkünfte für die Kinder und versucht, ihnen eine Familie zu geben. Bis heute sind dabei zahlreiche Häuser und Gruppen entstanden, in denen die Kinder leben, aber auch eine Ausbildung als Bäcker, Tischler oder Schlosser absolvieren können. Viele ehemalige Straßenkids unterstützen den Jesuitenpater Georg Sporschill auch heute in seinem Team.
Der Buchtitel ‘Die zweite Meile’ stammt ursprünglich aus der Bibel. Hier war es römischen Soldaten erlaubt, ihr Gepäck von judäischen Bügern eine Meile weit tragen zu lassen. Viele Judäaer sind daraufhin zwei Meilen mit dem Soldaten gegangen und haben somit das Verhältnis von Befehl und Gehorsam umgekehrt.
‘Die zweite Meile’ ist bei Concordia Programm: »Wer die Not berührt oder von ihr berührt wird, bekommt den Impuls, aktiv zu werden, eine zweite Meile zu gehen. Meine Arbeit macht mir Mut, weil ich täglich erlebe, was ein Einzelner, eine Gemeinschaft verändern kann.«

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