8 Wochen in Jerusalem.
Römer 12,12 begleitet uns in einer Zeit, die Tag und Nacht erfüllt ist von Krieg, Spannung, Trauer und Trauma: „ Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Bleibt standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.“
Nach 30 Jahren als Lehrerin für Evangelische Religion und Französisch im Ennstal wurde ich im März durch einen wunderschönen Gottesdienst der Evang. Pfarrgemeinde Schladming in meine neue Aufgabe als Pastorale Koordinatorin für Kinder- und Jugendarbeit des St. James Vikariats nach Jerusalem ausgesandt.
Für das kommende Jahr haben wir hier das Thema «Reise der Hoffnung » (Journey of Hope) gewählt. Alle unsere Programme mit Kindern und Jugendlichen tragen dieses Herzensthema in sich: Da gibt es den musikalischen Jugendkreis in Tel Aviv, dann unsere vielen Jugendcamps. Unser Pfarrer schrieb sogar ein Lied zum Jahresthema. Dann unser hebräisches Kindervideo-Projekt, welches das Leben von Jesus Christus zum Mittelpunkt hat. Die zwei entzückenden Sprecherinnen, Maria und Sophia machen mit ihren 7 und 9 Jahren ihre Sache super.
Am Gemeindetag unserer 7 Gemeinden nahmen so viele wie noch nie teil. Der gemeinsame Gottesdienst in dieser herausfordernden Zeit war wunderschön und zeigte den so wichtigen Zusammenhalt.
Wir arbeiten intensiv, da gibt es die Schulung des Mitarbeiter-Teams im Blick auf den Schutz von Kindern und schutzbedürftigen Personen. Sicherheits-Workshops, wichtige Zukunftstage für unsere Jugendlichen ohne Aufenthaltstitel, …
Das Miteinander des Kernteams ist ein Geschenk! Da ist auch in dieser schweren Zeit ganz viel Vertrauen, Mut, Einsatzbereitschaft.
Im Alltag hier erlebe ich die tiefe Sehnsucht nach Frieden, die Bitte um Gebet und eine unglaubliche Resilienz!
Wir sind dankbar für euer Gebet.
(!!) Im Blick auf unsere Kinder – und Jugendarbeit sind wir auch enorm dankbar für alle dringend benötigte Unterstützung.
Viele der Kinder sind mit ihren Müttern illegal und armutsbetroffen im Land. Dieser Artikel erklärt weshalb, nebst Israel gibt es diese Situation in vielen weiteren Ländern:
https://taz.de/Pflege-und-Globalisierung/!5834058
Meldet euch auch gerne bei mir, wenn ihr mehr Einblick erhalten möchtet in das Leben des St. James Vikariats in Jerusalem (www.catholic.co.il).
Dipl.Päd. Monika Faes
St. James Vicariate
P.O.B. 582
Jerusalem 9100402, Israel
Kontodaten: Raiffeisenkasse Schladming Brücken zur WeltI BAN AT25 3811 3000 0906 0781 BIC RZSTAT2G113 Vermerk: Jerusalem Vielen Dank für alle Unterstützung! |